Tubomanometer

Art. Nr. TMM (Lieferumfang inklusive Notebook "Lifebook NH 570“ - mehr Informationen >>)

System zur Untersuchung der Druckausgleichsfunktion der Eustachischen Röhre

Durch einen Überdruckaufbau in Nase und Nasopharynx während des Schluckvorgangs ermöglicht das Tubomanometer eine Bestimmung der Öffnungsparameter der Tube und der Druckausgleichsfunktion des Mittelohres.

Prinzip und Ziel ist es, anhand eines Druckaufbaus im Nasen-/ Nasenrachenraum die Latenz = Wartezeit zwischen der Druckzuführung und der Öffnung der Eustachischen Röhre zu ermitteln. Abweichungen vom Regelwert können dargestellt werden. Entscheidender Wert ist der Öffnungs-Latenz-Index = R
R = (P1-C1):(C2-C1)

Folgende Darstellungen zeigen die verschiedenen Druckanstiegsphasen in der Nasenhöhle sowie des Velumverschlusses. Hinweis der Aufzeichnungen auf einen eventuell insuffizienten oder mangelhaften Velumverschluss.

Belüftung des Mittelohres: Anzeige der Tuben- und Trommelfellreaktionen durch die Erfassung der Druckvariationen im äußeren Gehörgang. Hinweis der Aufzeichnungen auf Öffnungsdruck und -latenz der Eustachischen Röhre.

tubomanometer



tubomanometrie



1) Darstellung Ohrmessung

2) Darstellung Nasenmessung


Praeoperative Tubomanometrie

Kein Druckanstieg im Ohr
R = 0 (Obstruktive Tubendysfunktion)


Messung bei 30, 40, 50 mbar

tubomanometrie






Postoperative Tubomanometrie

R > 1, Regelrechter Druckanstieg mit leichter
Verzögerung, zwei Monate nach Tubendilatation

Messung bei 30, 40, 50 mbar


Das Tubomanometer - nichtinvasive, atraumatische Bewertungen von Tubenbelüftungsstörungen!

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